Summary: iBusiness Intelligence Modell – Gesamte Wertschöpfungskette (E-Business) eines Unternehmens – iBusiness Multichannel Schichtenmodell | www.iBusiness-Intelligence.org

iBusiness Intelligence Modell – Gesamte Wertschöpfungskette (E-Business) eines Unternehmens

Das iBusiness Intelligence Modell stellt die gesamte Wertschöpfungskette (E-Business) eines Unternehmen dar und beinhaltet somit das traditionell stationäre Geschäft wie aber auch das Geschäft mittels Internet. Der Fokus ist auf dem neuartigen Geschäft über das Internet gelegt, dabei wird versucht, das Internet in einem Modell für die reale Welt zu integrieren. Das Modell hat die Konsumenten und den Konsumenten-Markt deutlich im Zentrum und kann mit dem Lieferanten-Markt ergänzt werden. Es stellt die Wertschöpfungskette vom ersten Kontakt eines Unternehmens mit den Konsumenten bis zur Erzeugung der Wertschöpfung (Konversion) durch einen Konsumenten dar. Somit bildet das iBusiness Intelligence Modell die Konsumenten-Kontakte des Unternehmens ab. Dies geschieht mit Hilfe der Abstraktion der eingesetzten ausführenden und aufzeichnenden Systeme, welche bei der Wertschöpfung und den Geschäftsprozessen im Einsatz sind. Das Modell verknüpft somit die Wertschöpfungskette aus Sicht des Unternehmens mit der Kontakt-Reise der Konsumenten mit dem bezüglichen Unternehmen. Das iBusiness Intelligence Modell hat den Fokus dabei auf der Marktbearbeitung und der Konversion der Konsumenten zu Kunden und Wertschöpfungserbringern.

Das iBusiness Intelligence Modell bildet die gesamte Wertschöpfungskette ab
Abbildung 88:Das iBusiness Intelligence Modell bildet die gesamte Wertschöpfungskette ab96

Modell als Ordnungsrahmen und Orientierungshilfe für E-Business

Das Modell stellt einen Ordnungsrahmen und eine Orientierungshilfe für das E-Business mit starker Berücksichtigung des Online-Business und den Konsumenten dar. Es hilft die Elemente der Wertschöpfungskette einzuordnen und das Verständnis und den Blick für die ganze Wertschöpfungskette zu haben. Durch die Fokussierung auf die Konsumenten kann sichergestellt werden, dass die Geschäftsgestaltung aus ihrer Sicht geschieht und auf sie zugeschnitten ist. Dies ist heute für ein Unternehmen wichtiger denn je, da die Konsumenten durch die vielfältigen Möglichkeiten mit Hilfe des Internets zu weniger treuen Konsumenten geworden sind. Das iBusiness Intelligence Modell stellt die eingesetzten ausführenden und aufzeichnenden Systeme in abstrahierter Form dar und gruppiert diese mit Hilfe von Elementen. Die Elemente werden dabei in Schichten gegliedert, welche den Wertschöpfungsprozess von den Konsumenten ins Unternehmen und zurück verdeutlichen.

Kontakte mit Konsumenten: Aktive und passive Ereignisse

Die Schichten unterteilen dazu den Konsumenten-Markt und das Unternehmen und geben dabei die Schnittmenge wieder. Dadurch stellt es die Ereignispunkte dar, welche während der Wertschöpfung mit Konsumenten erfolgen müssen, damit es zur Konversion der Wertschöpfungskette kommt.

Kontakte im Konsumenten-Markt sind aus Sicht der ausführenden Systeme aktive oder passive Ereignisse, die entweder Daten empfangen und darstellen oder Daten verarbeiten (verändern) und versenden.

Aus Sicht der Konsumenten sind passive Ereignisse Ansprachen, welche ihnen eine persönliche Wahrnehmungs- und Eindrucksmöglichkeit über das Unternehmen, eine Impression, ermöglichen.

Die Wahrnehmung der Ansprachen wird durch ein aktives Ereignis bestätigt. Die Interaktion mit dem ausführenden System ist die Wahrnehmungsbestätigung der Ansprache durch den Konsumenten und ermöglicht die Entstehung von Kontaktwegen und die Durchführung von Ereignisprozessen als Teil der Wertschöpfungskette.

Steuerung und Optimierung der Wertschöpfungsprozesse

Bei allen Kontakten mit den Konsumenten im Konsumenten-Markt und besonders an den Verkaufspunkten werden Daten über die Kontakte aufgezeichnet und die Kontakte dabei gemessen. Die Form der Kontakte wird dabei in passive und aktive Kontakte bzw. Ereignisse unterteilt (Impressionen und Interaktionen). Die erzeugten Daten stellen für ein Unternehmen einen grossen Wert dar, da sie Auskunft über die Zustände in der Wertschöpfungskette geben und dadurch für die Steuerung und Optimierung der Wertschöpfungsprozesse verwendet werden können

Das iBusiness Intelligence Modell stellt die Quellsysteme der Wertschöpfungskette dar
Abbildung 89:Das iBusiness Intelligence Modell stellt die Quellsysteme der Wertschöpfungskette dar97

Um die Aufzeichnungsdaten und die Messergebnisse der Ereignisse als Wissen nutzen zu können, bedarf es neben der Aufbereitung der Daten in einem Data Warehouse auch Kontext- und Meta-Wissen. Dieses muss in einem internen zentralen Wissensspeicher abgelegt und verwaltet werden. Dieses Knowledge-Management wird mit Hilfe unternehmensinterner Inhalts- und Dokumenten-Management-Systemen gemacht, welche das Data Warehouse ergänzen. Diese Systeme liefern das notwendige Kontext- und Meta-Wissen, um die Steuerungsdaten der ausführenden und aufzeichnenden Systene mit Hilfe von passiven und aktiven Analysesystemen nutzen zu können.

Die Abbildung macht deutlich, dass nur Daten aus den ausführenden Systemen für die Steuerung verwendet werden können, welche für die Steuerungstätigkeiten der Geschäftsprozesse der Wertschpfungskette einen Wert aufweisen. Daten die zwar in den ausführenden Systemen eine Bedeutung haben und von Bedeutung sein können, müssen nicht zwingend auch eine Bedeutung für die Steuerung und Optimierung der Wertschöpfungskette haben. Entsprechend müssen sie auch nicht aufgezeichnet oder in das Data Warehouse System des Unternehmens geladen werden. Unnötiges gespeichertes Wissen führt nur zu einer unnötigen Vergrösserung der ohnehin schon riesigen Datenmengen in einem Unternehmen. Bei der gezielten Aufzeichnung an den Kontaktpunkten mit den Konsumenten scheint es angebracht, nur Wissen zu den Zuständen aufzuzeichnen, welche eine Bedeutung und somit Aussagefähigkeit hinsichlich der Nutzung als Business Informationen haben können, und entsprechend eine Zwecknützlichkeit und damit eine mögliche Aussagekraft beinhalten.

Business Intelligence stellt die gezielte adressatengerechte Wissensversorgung der steuernden Personen eines Unternehmen dar. Das angebotene Business Wissen ist dabei auf den Nutzen und die Zweckerfüllung ausgerichtet und beinhaltet damit Business Information über die Wertschöpfungskette und der Geschäftsprozesse. Dies erlaubt den steuerenden Personen, die Wertschöpfungskette und ihre Prozesse auf die Konsumenten und damit den Unternehmenserfolg auszurichten, zu steuern, analysieren und optimieren.

Business Intelligence als Unterstützung für das Prozessmanagement und Business Management
Abbildung 90:Business Intelligence als Unterstützung für das Prozessmanagement und Business Management98





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