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2.4.1. Information

Für die Definition des Begriffs „Information“ wird im wirtschaftswissenschaftlichen Kontext meist die Definition nach Willmann herangezogen und ist entsprechend weit verbreitet (vgl. Lehner, 2012, S. 53). «[…] demzufolge Information eine Teilmenge des Wissens bilden, nämlich jener Teilmenge, die für betriebswirtschaftliche Entscheidungen relevant ist. Diese Spezifizierung soll durch die Zweckorientierung zum Ausdruck gebracht werden» (Ebd. S. 53, nach Wittmann, 1969).

Franz Lehner bemerkt jedoch dazu, dass die Definition insofern problematisch ist, weil nachzuweisen wäre, dass es nicht-zweckgerichtetes Wissen gibt. Er merkt dazu an, dass der Begriff „zweckgerichtet“ nichts über die Zweckrichtung aussagt. (vgl. ebd. S. 53) Bereits 1976 erklärte Claus Meyer jedoch, dass die «Zweck- und Verwendungsorientiertheit des Wissens im Hinblick auf bestimmte Zielsetzungen und Aufgaben» (Meyer, 1976, S. 10) den wesentlichen Bestandteil der Information darstellt und sich genau deshalb die Information vom Wissen unterscheidet. Eine Information hat demzufolge Eigenschaften, welche ihren Nutzen und Wert bestimmen. (vgl. Meyer, 1976, S. 10)

Franz Lehner stellt ausserdem fest, «dass Informationen im Unterschied zu Daten im betrieblichen Kontext Bedeutung und Zweck besitzen» (Lehner, 2012, S. 53). Demzufolge schliesst er, dass Daten nicht (zwingend) Bedeutung und Zweck im betrieblichen Kontext aufweisen.



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