Explizites und impliziertes Wissen | www.iBusiness-Intelligence.org

2.2. Explizites und impliziertes Wissen

Damit Wissen weitergegeben und dessen Unabhängigkeit und Korrektheit sichergestellt werden kann, bedarf es explizitem Wissen (vgl. Lehner, 2012, S. 73):

Explizites Wissen Implizites Wissen
  • problemlose Weitergabe
  • formal artikulierbar in grammatikalischen Sätzen, mathematischen Ausdrücken, technischen Daten und Handbücher → Verstandeswissen
  • kontextfreie Theorie
  • nicht ohne weiteres sprachlich artikulierbar
  • baut auf Erfahrungen auf → Erfahrungswissen
  • betrifft persönliche Überzeugungen, Perspektiven und Wertesysteme
  • ist kontextspezifisch
Tabelle 2:«Unterscheidung zwischen explizitem und implizitem Wissen»12

Explizites Wissen eines Unternehmens kann demzufolge aufgezeichnet und gespeichert werden. Dadurch kann es innerhalb der Organisation genutzt sowie überprüft und „optimiert“ werden. Das erfasste Wissen in Unternehmen betrifft deshalb oft nur das funktionale Wissen13, und deren Akzent liegt somit auf der instrumentell-technischen Ebene. Dabei wird vorausgesetzt, dass Wissen entsprechend explizit und dadurch personen- und kontext-unabhängig sein muss, damit es automatisiert bearbeitet, erweitert, gespeichert und verteilt werden kann. (vgl. ebd. S. 59 f.)



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