Abkürzungs- und Begriffsverzeichnis | www.iBusiness-Intelligence.org

Abkürzungs- und Begriffsverzeichnis

Abkürzung oder Begriff Beschreibung
Aktive Ereignisse Synonym für Interkationen. Der Konsument und das dabei involvierte System senden und/oder verarbeiten Daten. Bezeichnet dabei das Verhalten des Ereignisses: ein auslösendes (aktives) Ereignis. Im Konsumenten-Markt entspricht dies der Wahrnehmungsbestätigung des passiven Ereignisses. Bei den Systemen bedeutet dies der Versand von Daten und damit auch die Reaktion auf zuvor empfangene und dargestellte Daten. bei ausführenden Systemen kann dies auch die Verarbeitung der Daten umfassen
Aktive Kontakte Aktive Ereignisse im Konsumenten-Markt
Aktive und passive
Ereignisse
Stellen aus Sicht des Konsumenten die Kontakte sowie die Ereignisse zwischen ihnen und den Konsumenten dar. Da die Kontaktpunkte aus Sicht des Unternehmens die Ausführungs-, Aufzeichnungs- und Messsysteme darstellen, bezeichnen die Ereignisse auch das Verhalten der Systeme. Ein Ereignis stellt immer eine Berührung zwischen zwei Systemen dar. Im Konsumenten-Markt ist dies die (vermeintliche) Berührung des Unternehmens mit Konsumenten
Aktive und passive Kontakte Aktive und passive Ereignisse im Konsumenten-Markt
Ansprache Bezeichnet allgemein eine Übermittlung eines visuellen oder / und auditiven Inhalts (Text, Bild, Animation, Ton), im gegebenen Kontext eines Unternehmens an Konsumenten. Bezeichnet somit ein passives Ereignis im Konsumenten-Markt.
Ansprachen Passive Ereignisse im Konsumenten-Markt, bei welchen das ausführende System Daten empfängt und für die Konsumenten darstellt. Dabei muss das ausführende System nicht zwingend ein Computersystem darstellen, sondern kann auch ein System nach der Systemtheorie sein, wie z. B. ein Plakat oder auch die Darstellung von Inhalten in einen stationären Verkaufspunkt. Ansprachen sind nicht-bestätigte Berührungen eines Unternehmens mit Konsumenten
Anspracheorte vgl. Kontaktpunkte
Anwendungssysteme Systeme für die Nutzung eines Systems durch die Endbenutzer ohne vertiefte IT-Kenntnisse
Aufzeichnungsdaten Gespeicherte Erkenntnisse und Erfahrungen durch die Aufzeichnung von Zuständen
Augmented Reality Engl. Begriff für "Erweiterte Realität". Beschreibt das Ergänzen von Aufnahmen der Realität mit zusätzlichen Daten und/oder Formen
Ausführungspunkte Siehe POD
Ausführendes System Bezeichnet ein System im iBusiness Intelligence Modell. Ist sowohl das produktive operative System wie aber auch das oder die aufzeichnenden und messenden Systemen
B2* Alle Abkürzungen mit "B2" als Beginn, vgl. Seite 85
B2B Engl. Abkürzung für "Business-to-Business". Bezeichnet das Geschäft einer Organisation mit anderen Organisationen und somit das Geschäft einer juristischen Person mit juristischen Personen. vgl. Seite 85
B2C Engl. Abkürzung für "Business-to-Consumer". Bezeichnet das Geschäft einer Organisation mit Konsumenten und somit das Geschäft einer juristischen Person mit natürlichen Personen. vgl. Seite 85
Backsysteme Hintergrund-Systeme eines Unternehmens, welche nicht direkt mit den online Verkaufspunkten in Verbindung stehen (thematisch oder systemisch). Zu den Backsystemen werden alle Systeme gezählt, welche für den Betrieb und Durchführung der Wertschöpfungskette verwendet werden. Dazu zählen u.a: ERP-Systeme, Produktinformationssysteme, Mediendatenbanken sowie aber auch das eingesetzte Newsletter-System.
Balanced Scorecard Englisch für ausgewogener Berichtsbogen, ist ein Konzept zur Messung, Dokumentation und Steuerung der Aktivitäten eines Unternehmens bzw. einer Organisation im Hinblick auf seine Vision und Strategie (Wikipedia)
Benutzeroberfläche Nutzungsoberfläche bei den online Verkaufspunkten: Browser und native Applikationen. Bei Website stellt der Browser die Anwendung des Websystems dar.
Besuch Mehrere Kontakte innerhalb eines Systems und innerhalb einer vorwegs definierten Zeitperiode (z. B. 30min). Die Zeitperiode kann dabei bei jedem erneuten Kontakt innerhalb der Zeitspanne von neuem beginnen. Für die Identifikation wird eine Besuchs-ID sowohl im System sowie auf Seiten des Konsumenten gespeichert ("Cookie")
Besucher/Besucherin Mehrere Besuche eines Systems innerhalb einer vorherig definierten Zeitspanne (z. B. 2 Jahre). Für die Identifikation wird eine Besucher-ID sowohl im System sowie auch auf Seiten des Konsumenten gespeichert ("Cookie").
Beziehung Starkes Verhältnis zwischen mehreren Objekten, stellt eine Verbindung im Sinne einer Koppelung zwischen diesen dar
BI Tools Business Intelligence Anwendungssysteme
BI-Endbenutzerwerkzeuge Business Intelligence Anwendungssysteme
BSC Balanced Scorecard
CMS Engl. Abkürzung für "Content Management System", dt. "Inhaltsmanagementsystem". Bezeichnet ein IT System für die Verwaltung von Inhalten; meist sind die Inhalte dabei in Form von Webseiten gestaltet
Community Soziale Austauschplattform, meist für ein soziales Austauschportal im Internet verwendet
Computer Chip "Chip" engl. für Splitter, Span oder Scherbe; in Bezug auf den PC bezeichnet ein Chip ein Computerbestandteil, welcher ein Schaltkreis bzw. Schaltkreise beinhaltet
Computerdaten Bezeichnet die Ausführungsdaten, Aufzeichnungsdaten und Messdaten eines Computersystems oder von Computersystemen, welche über Netzwerke in elektronischer Form ausgetauscht werden können.
Computersystems siehe System (IT)
CPA Engl. Abkürzung für "Cost-per-Action"; dt. Kosten pro Aktion, wobei eine Aktion eine Interaktion jeglicher Art bezeichnet
CPC Engl. Abkürzung für "Cost-per-Click"; dt. Kosten pro Klick
CPM Engl. Abkürzung für "Cost-per-Mille", Englische Bezeichnung für Tausend-Kontakt-Preis. Bezeichnet die Kosten pro Tausend Kontakte
CRISP-DM Engl. Abkürzung für "Cross Industry Standard Process for Data Mining"; Praktisch-orientiertes und branchenübergreifende Prozess-Modell als Ergänzung zum KDD-Prozess
CRM Engl. Abkürzung für "Customer-Relationship-Management", dt. das Kundenbeziehungsmanagement, bezeichnet die konsequente Ausrichtung einer Organisation auf ihre Kunden und die systematische Gestaltung und das Management der Kundenbeziehungen und der Kundenbeziehungsprozesse
Dashboard Steuerungstafel, Steuerungsinstrument
Daten Bezeichnet die materielle Repräsentation von etwas. Kann die materielle Repräsentation des Wissens oder der Sprache sein. In allen Fällen ist es eine Verbindung von Zeichen. Bezeichnet ab dem dritten Kapitel digitalisierte Daten, Computerdaten.
Datenentitäten Eindeutige Merkmale der Daten in Datenbanksystemen. Ermöglich deren Adressierung und somit den Zugriff darauf.
Diffusion Von lateinisch "diffundere" für "ausgiessen", "verstreuen", "ausbreiten", Gegenteilige Sicht zur Volatilität. Diffusion entsteht, wenn viele Elemente sich vermischen und zu einem neuen Ganzen werden. Aus übergeordneter Sicht bildet sich somit aus vielen einzelnen Elementen (z. B. Stoffen oder Daten) ein neues grosses Element. Es entsteht somit aus vielen Elementen ein "neues" Element. vgl. dazu Volatilität
Direkte Ansprache Bei der direkten Ansprache nehmen die Konsumenten hingegen eine tendenziell aktive Rolle ein. Sie haben dem Kontakt aktiv zugestimmt oder suchen diesen aktiv. Bei der direkten Ansprache ist die Ansprache persönlich adressiert und kann dabei auch persönlich gestaltet sein. Ein Offline-Mittel der direkten Ansprache ist z. B. die klassische Direktwerbung, wie der Versand von Prospekten und Flyern, Prospekte und Gutscheine als Beilage von Zeitungen und Magazinen – oder der Versand von Werbegeschenken an Interessenten und Kunden
Direkte und indirekte
Anspracheorte
Bezeichnung der generellen Art des Elementes im Konsumenten-Markt im iBusiness Intelligence Modell. Bezeichnet dabei die Rolle der Konsumenten, welche sie bei den Ansprachen allgemein einnimmt
Direkter Anspracheort -
E-Mail
Das E-Mail als Online-Element wird im Gegensatz zu den restlichen Online-Elementen im iBusiness Intelligence Modell dem Offline-Konsumenten-Markt zugerechnet Das E-Mail ist im Gegensatz zum Rest des Internets traditionell sehr nahe bei den Konsumenten. Es ist das digitale, persönliche Postfach und kann mit der eigenen Postanschrift und dem physischen Postfach verglichen werden. Das digitale E- Postfach ist auf Grund seiner Mobilität im Gegensatz zu einem physischen Postfach direkt beim Konsumenten und kann von diesem ortsunabhängig verwendet werden. Direkte Ansprachen über Postfächer erfordern von sich aus eine aktivere Beteiligung der Konsumenten, als dies bei indirekten Ansprachen der Fall ist
Domain Dt. "Herrschaftsbereich", Hauptbestandteil einer Internet Adresse, kann mit der Postanschrift verglichen werden (z. B. "domain.ch" analog zu "domainstrasse 11, Zürich Schweiz (CH)")
ELT Engl. Abkürzung für "Extract Load Transform". Synonym für ETL
Entität Eine Entität steht in diesem Kontext für das Wesen eines Gegenstandes im Sinne eines für das Dasein des Gegenstands und seiner Identität notwendigen Elements
Ereignisprozess Synonym für Kontaktweg, jedoch aus Sicht der Systeme (Systemprozess)
ERM Engl. Abkürzung für "Entity-Relationship-Modell", dt. für "Gegenstand-Beziehung-Modell", beschreibt die semantische Datenmodellierung eines relevanten Ausschnitts der realen Welt in einem gegebenen Kontext. Bezeichnet in der Datenbanktechnologie die Beziehung zwischen den Daten-Entitäten
ERP Engl. Abkürzung für "Enterprise-Resource-Planning", wird jedoch oft für "Enterprise-Resource-Planning System" verwendet. Dies ist eine Software, welche die Planung und Steuerung von jeglichen Ressourcen beinhaltet. Dies kann z. B. das Management der Warenwirtschaft sein
ETL Engl. Abkürzung für "Extract Transform Load". Bezeichnet den Vorgang, welcher notwendig ist, um Daten aus operativen Systemen in ein Data Warehouse System zu überführen (Importieren)
Extranet Externes Firmennetzwerk
Front und Front-Systeme Systeme der Verkaufspunkte
Frontend siehe Benutzeroberfläche
Frontend und Backend bei Websystemen Benutzeroberfläche (Frontend) und Datenhaltung und Steuerung des Websystems (Backend)
Geotargeting Identifikation auf Grund der Position eines Gerätes, siehe GPS und RFID
Geschäftsprozess Synonym für Kontaktweg und Ereignisprozess, aus Sicht des Unternehmens und der Wertschöpfung. Die Geschäftsprozesse bilden die Wertschöpfungskette in einem Unternehmen ab
GPS Engl. Abkürzung für "Global Positioning System"; Identifizierung einer Position eines Elements mittels Satellitenfunktechnologie
HOLAP Datenbanksystem von OLAP-Systemen; Zwischenform zwischen ROLAP und MOLAP ; siehe auch Seite 72
Impression Passives Ereignis, bezeichnet wörtlich den erwarteten Sinneseindruck, die Wahrnehmung eines Konsumenten oder Systems auf die empfangenen Daten. Bezeichnet jedoch nicht eine Wahrnehmungsbestätigung den zugestellt bekommenen Daten, sondern bezeichnet nur die Ansprache
Indirekte Ansprache Bei der indirekten Ansprache nehmen die Konsumenten eine passive Rolle ein, wie z. B. bei der Aussenwerbung in Form von Inseraten (Printwerbung), Plakaten im öffentlichen Raum oder Fernsehwerbung. Indirekte Ansprachen sind somit nicht persönlich, sondern allgemein gehalten.
Informatik Informationstechnologiemanagement, auch IT-Management oder Informatik genannt, beschreibt die Schaffung und Aufrechterhaltung des Betriebs der Informationstechnologien in einer Organisation, beinhaltet die Schaffung und Aufrechterhaltung einer Informationsinfrastruktur zur Erfüllung der Unternehmensziele
Informationstechnologie-management Siehe Informatik
Interaktion Aktives Ereignis, entspricht der Wahrnehmungsbestätigung eines passiven Ereignisses. Bei Computersystemen ist dies die Verarbeitung und der Versand von Daten. Dies kann auch nur der systeminterne Versand und die Verarbeitung der empfangenen Daten (Impression) sein, wie z. B. die Speicherung von Daten in einer Datenbank
Internet Öffentliches Netzwerk
Intranet Internes Firmennetzwerk
IT Informationstechnologien
IT-Management Informationstechnologiemanagement, siehe Informatik
Kausalitäten «Kausalität ist das Prinzip von Ursache und Wirkung. Das bedeutet, es gibt eine Richtung. Weil die Pizza zu lange im Ofen war, ist sie verbrannt.» ( Zwinkau, 2012)
KDD Engl. Abkürzung für "Knowledge Discovery in Databases", Dt. "Wissensentdeckung in Datenbanken", bezeichnet ein Vorgehen für die Wissensgenerierung aus Datenbanken
Kennzahlen vgl. Messzahlen
KGI Engl. für Key Goal Indicator, dt. Zielindikator oder Zielerreichnungsindikator Hinweis für eine Zielerreichung eines Prozesses. Kann nicht finanzieller Natur sein
Knowledgebase Wissensdatenbank oder Wissensspeicherort
Konsumenten Konsumentinnen und Konsumenten; Verbraucher von Ansprachen eines Unternehmens. Bezeichnet dabei alle potentielle Konsumenten im Sine von Kunden, und damit sowohl Neukunden und wie auch bestehende Kunden. Bestehende Kunden sind erfasste Konsumenten (mit oder ohne bisherige Dienstleistungserbringung), Neukunden sind bisher dem Unternehmen unbekannte Konsumenten. Stellen somit aus Sicht eines Unternehmens immer potentielle Kunden dar
Konsumenten-Markt Markt der potentiellen Kunden eines Unternehmens
Kontaktprozess Synonym für Kontaktweg, Ereignisprozess, aus Sicht der Sicht der Kontaktpunkte und Kontakte
Kontaktpunkte Kontaktpunkte eines Unternehmens mit den Konsumenten, sowohl ausserhalb wie innerhalb (Verkaufspunkte) des Unternehmens. Bezeichnen im iBusiness Intelligence Modell und Ansatz immer die zum Einsatz kommenden Ausführungssysteme sowie Aufzeichnungs- und Messsysteme der Kontakte
Kontaktweg Mehrere, direkt aufeinanderfolgende Kontakte, welche systemisch miteinander verknüpft sind, d.h. Daten ausgetauscht werden. Beinhaltet dadurch immer Impressionen und min. 1 Interaktion. Betrifft alle Schichten des iBusiness Intelligence Models
Kontaktzyklus entspricht einer definierten Konsumzeit eines Konsumenten von Ansprachen eines Unternehmens. Beinhaltet dabei immer zwingend mehrere Kontakte, welche zeitlich nacheinander erfolgen. Schliesst passive und aktive Kontakte zwischen einem Konsumenten und einem Unternehmen ein und kann ein Kontaktweg bzw. Kontaktprozess beinhalten
Konversion Abschluss der Wertschöpfungskette und Erzielung einer Wertschöpfung. Bezeichnet auch die dafür auslösende Interaktion an den Verkaufspunkt.
Korrelation Von Korrelation wird gesprochen, wenn sich zwei Sachverhalte "ähnlich verhalten". Dies impliziert jedoch nicht einen kausalen Zusammenhang (Kausalität)
KPI Engl. für Key Performance Indicator dt. Leistungsindikator. Hinweis für eine Leistung bzw. Leistungserbringung. Kann nicht finanzieller Natur sein
KRI Engl. für Key Result Indicator, dt. Resultatindikator oder Resultaterreichungsindikator. Hinweis für die Erreichung eines erwarteten Resultats (z. B. für die Erfüllung eines Unternehmensziels)
Kunden vgl. Konsumenten. Die Bezeichnung wird ab dem dritten Kapitel vorwiegend für aktiv bestehende Konsumenten verwendet, welche in einem Wertschöpfungsverhältnis d.h. Auftragsverhältnis mit dem Unternehmen stehen
Messdaten Festhalten von Zuständen durch eine Messung mittels Messgrössen und Messzahlen
Messgrössen Massstabs-Einheiten bei der Messung. Definieren das Skalierungsniveau, in welchem die Messung stattfindet. Die Messung bezeichnet somit die Kennzeichnung der Skalierungseinheit (oder Massstabs-Einheit) eines vorliegenden Zustands
Messresultate Ergebnisse einer Messung mittels nummerischen Zeichen
Messzahlen Ergebnisse einer Messung mittels nummerischen Zeichen
MOLAP Datenbanksystem von OLAP-Systemen; „multidimensionales OLAP“; siehe auch Seite 72
MUS Managementunterstützungssysteme
NFC Engl. Abkürzung für "Near Field Communication", Dt. Nahfeldkommunikation. Funktechnologie für die Übertragung von Daten über kurze Distanz
Nutzung / Nutzer Besuche und Nutzungen von mehreren Systemen
OLAP Engl. Abkürzung für "Online Analytical Processing", Anwendungssystem für die spezifische und detailliertere Analyse von Kennzahlen
OLTP Engl. Abkürzung für "Online-Transaction-Processing", Dt. "Online-Transaktionsverarbeitung" oder "Echtzeit-Transaktionsverarbeitung", bezeichnet ein Benutzungsparadigma von Datenbanksystemen und Geschäftsanwendungen, bei dem die Verarbeitung von Transaktionen direkt und prompt, also ohne nennenswerte Zeitverzögerung, stattfindet
Passive Ereignisse Synonym für Impressionen und Ansprachen. Der Konsument und das dabei involvierte System empfangen Daten und stellen diese dar. Bezeichnet dabei das Verhalten des Ereignisses: ein empfangendes passives Ereignis. Dabei muss das Element nicht zwingend über ein Computersystem verfügen, wie z. B. ein Plakat oder ein Inserat in einer Zeitung (beides indirekte Ansprachen der Aussenwerbung)
Passive Kontakte Passive Ereignisse im Konsumenten-Markt
POC Points of Contact, Kontaktpunkte eines Unternehmens mit Konsumenten
POD Ausführungspunkte, englisch „Points of Delivery“ beschreibt die Ereignispunkte und Systeme, welche für die Ausführung der Wertschöpfung nach Erfolgen eines Auftrages beteiligt sind. Bezeichnen somit die Ereignispunkte in den Web-Backend Systemen und in den Backsystemen eines Unternehmens.
POP Points of Purchase, Verkaufspunkte eines Unternehmens mit Konsumenten; Bezeichnung aus Sicht der Konsumenten (Kauf- oder Erwerbspunkte)
Portal Eine Pforte oder ein Eingangstor zu Inhalten. In der Informatik bezeichnet es generell "ein Anwendungssystem, das sich durch die Integration von Anwendungen, Prozessen und Diensten auszeichnet"
POS Points of Sale, Verkaufspunkte eines Unternehmens mit Konsumenten
PPC Engl. Abkürzung für "Pay-per-Click", Synonym für CPC
PR Engl. Abkürzung für "Public Relationship", dt. Öffentlichkeitsmanagement. Bezeichnet das Management und damit die Pflege des Kontaktes einer Organisation zur Öffentlichkeit
Radio-Frequency-Technologie vgl. RFID
RFID Engl. Abkürzung für "Radio-frequency identification", Funktechnologie, welche die Lokalisierung und Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen ermöglicht
ROAS Return on Advertising Spending, englisch für Rendite der Werbeausgaben, Verhältnis Werbeeinnahmen zu Werbeausgaben, pro Werbekanal, Werbekampagne oder Werbeanzeige (Ansprache)
ROI Return on Investment, englisch für Kapitalverzinsung oder Kapitalrendite (Wikipedia)
ROLAP Datenbanksystem von OLAP-Systemen; „relationales OLAP“; siehe auch Seite 72
ROMI Return on Marketing Investment, englisch für Rendite der Marketingausgaben, Verhältnis Marketing Einnahmen zu Marketing Gesamtausgaben
SaaS Engl. Abkürzung für "Software as a service". Bezeichnet die Verwendung von Software auf Abruf, d.h. nur nach Bedarf. Entsprechend wird die Software nicht gekauft und auch nicht fix installiert, sondern die Nutzung für einen bestimmten Zeitraum und Umfang geschieht mit Hilfe des Internets
Sitzung Bezeichnet die Ermöglichung eines Systemsbesuchs, vgl. Besuch. engl. "Session"
System (IT) Gesamtheit von elektronischen Elementen, umfasst heute nur noch digital-elektronische Elemente und kaum mehr mechanisch-elektronische Elemente. Bezieht sich dabei auf die Begriffsdefinition von "Technologie" und besteht immer aus einer Software und einer Hardware, wobei die Bezeichnung auch nur verschiedene Software (Computerapplikationen bzw. -anwendungen) bezeichnet, welche gemeinsam funktionieren. Dabei kann eine oder mehrere Hardware, d.h. physikalische elektronische Geräte, verwendet werden
System (Systemtheorie) Ein System bezeichnet in der Systemtheorie «[…] eine Gesamtheit von Elementen, die so aufeinander bezogen bzw. miteinander verbunden sind und in einer Weise interagieren, dass sie als eine aufgaben-, sinn- oder zweckgebundene Einheit angesehen werden können» (Wikipedia, System)
Tag Engl. Bezeichnung für Etikett, Mal, Auszeichner, Anhänger. Bezeichnet die Kennzeichnung eines Objektes oder eines Datensatzes. Der Begriff wird auch als Synonyme für das Wort "Merkmal" verwendet
Technik Bezeichnet eine Form des Handelns und Wissens oder des besonderen Könnens von etwas. Ist ein Synonym für Handhabung, Vorgehensweise und Methodik bei einer bestimmten Tätigkeit. Wird im Alltag und in Fremdwerken oft als Synonym für "Technologie" verwendet
Technologie Bezeichnet die Bestandteile von modernen Technologien im Sinne der „Wissenschaft der Technik“, wobei "Technik" hierbei das Wissen über und zu menschengemachten, elektronischen Gegenständen (Maschinen, Geräte, Apparate) bezeichnet
TKP Tausend-Kontakt-Preis
Unternehmen Juristische Person, und Organisation. In dieser Arbeit bezeichnet es betriebswirtschaftliche und kommerzielle Organisationen
User Verwender, Verbraucher, Konsument von Unternehmenssystemen. Beschreibt damit die Konsumzeit oder ein Kontaktzyklus mit Systemen inner- und ausserhalb eines Unternehmens, mit Bezug auf die Ansprachen / Inhalte des Unternehmens und hat dabei die Sicht der ausführenden, aufzeichnenden und messenden Systeme und nicht die Sicht der Konsumenten, welche nur mit "einem System", dem Unternehmen zu tun haben
User Journey Synonym für Kontaktzyklus
Volatilität Von lateinisch "volatilis" für fliegend‘, ‚flüchtig‘); entspricht der Flüchtigkeit . Gegenteilige Sicht zur Diffusion: Volitär ist nicht kompakt und vereint, sondern verteilt und somit nicht fassbar (Flüchtig). Bei einer Volatilität besteht etwas aus vielen einzelnen Elementen, oder im Kontext zu Wissen und Technologie, ist auf vielen Wissensträger bzw. Systemen verteilt. Im Gegensatz zur Volatilität haben die Elemente/Stoffe bei der Diffusion eine Verknüpfung bzw. weisen Beziehungen zueinander auf und bilden ein Ganzes.
VRM Engl. Abkürzung für "Vendor relationship management", dt. das Lieferantenbeziehungsmanagement. Steuerung und Optimierung der Lieferantenbeziehungen
Web Frontend Benutzeroberfläche eines Websystems (Browser)
Web-Backend System oder Web-Backend Systeme Steuerungs- und Datenhaltungsschicht der Webapplikation und Ausgabe von Applikationsoberflächen an die Benutzeroberflächen.
Webpage / page Bezeichnet eine Inhaltsseite einer Website
Webseite / Seite einer
Website
vgl. Webpage
Website Bezeichnet eine Internetseite und damit alle Inhaltsseiten einer Internet-Adresse (Domain)
Wertschöpfungskette Alle Geschäftsprozesse, die für eine Wertschöpfung notwendig sind. Abschluss der Wertschöpfungskette erzeugt den Wert für das Unternehmen.
Word Wide Web Datenübertagung über die Datenübertragungsprotokolle HTTP / HTTPS; bezeichnet das Internet
XRM Engl. Abkürzung für "Extended-Relationship-Management" oder auch als 'Anything-Relationship-Management' bezeichnet die Steuerung und Optimierung von Beziehungen einer Organisation zu jeder natürlichen oder juristischen Person. Beinhaltet somit CRM und VRM. aber auch u. a. das Management der Beziehungen zu den eigenen Angestellten eines Unternehmens
Zeichen Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen. Zeichen sind ein sprachliches Zeichen als Grundelement eines Kommunikationssystems (z. B. Gesten, Gebärden, Laute, Markierungen und Symbole). Sprachzeichen sind Grundelemente einer gesprochenen oder geschriebenen Sprache
Zusammenhang Starke Verbindung zwischen mehreren Objekten jeglicher Art



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